Sondergruppen

Gefahrgutgruppe

Seit 1994 besteht der Gefahrgutzug des Landkreises Cloppenburg,
der sich aus der Kerngruppe der Feuerwehr Emstek und den Verstärkergruppen
der Feuerwehren aus Cloppenburg, Löningen, Garrel und Friesoythe zusammensetzt.
 
Die Feuerwehr Friesoythe stellt in diesem Zug eine Gruppe von 12 Feuerwehr-
kameraden, die speziell für diese umfangreichen Herausforderungen
geschult wurden und sich ständig weiterbilden.
 
Mit den Chemikalienschutzanzügen, der technischen Ausrüstung und
der ständigen Fort- und Weiterbildung ist die Gefahrgutgruppe in der Lage,
Schadensfälle mit Gefahren ausgehend von chemischen Stoffen zu bewältigen.

Technische Einheit LUF

Das LUF (=Löschunterstützungsfahrzeug) 60 ist in Friesoythe stationiert.
Die Mannschaft des LUF-Zuges setzt sich aus Einsatzkräften der vier Ortsfeuerwehren Friesoythe, Altenoythe, Markhausen und Gehlenberg zusammen.

Das Fahrzeug ist mit einer Turbine ausgestattet, die 2400 Liter Wasser pro Minute durch 360 Düsen versprühen kann, um extrem feinen Wassernebel zur Kühlung und Brandbekämpfung zu erzeugen (Wurfweite bis 60 Meter).
Es kann außerdem als Großlüfter (90.000 m³/h) eingesetzt werden, um Gebäude zu entrauchen.
Das LUF wird per Fernbedienung (Reichweite ca. 300 m) gesteuert, sodass Einsatzkräfte nicht direkt in den Gefahrenbereich gehen müssen.
Es verfügt außerdem über eine Seilwinde, einen Kran und eine Palettengabel.

Das LUF 60 wird kreisweit im gesamten Landkreis Cloppenburg eingesetzt.

Technische Drohneneinheit

Seit 2015 besteht die „Technische Einheit Drohne“ des Landkreises Cloppenburg.

Aus der Ortsfeuerwehr Friesoythe unterstützen 2 ausgebildete Piloten die Drohnengruppe,
die auch landkreisübergreifend alarmiert wird.

Im Landkreis Cloppenburg sind zur Zeit 3 Einsatzdrohnen stationiert:

Eine Einsatzdrohne mit Video- und Wärmebildkamera sowie Suchscheinwerfern
befindet sich in Essen (Oldenburg) auf dem Drohnenfahrzeug.

In Friesoythe und Ramsloh sind je eine optische Phantom 3 stationiert,
wobei das Modell in Ramsloh in Kürze durch eine Drohne mit Wärmebildkamera ersetzt wird.

Bei einer Alarmierung werden alle Piloten des Landkreises alarmiert.